Sozialer Dienst für Frieden und Versöhnung
im Ausland (SDFV)

 

Rahmenbedingungen

Bewerber/innen müssen aus dem Bereich des Bistums Mainz kommen. Erforderlich ist neben einem Auswahlgespräch die verbindliche Teilnahme an einem Vorbereitungsseminar und einem Nachbereitungsseminar. Die Freiwilligen müssen einen Solidaritätskreis aufbauen (Verwandte, Bekannte, Gruppe, Verein, Pfarrei etc.), der sie ideell und finanziell während ihres Auslandaufenthaltes unterstützt (Rundbrief, Taschengeld). Die Freiwilligen zahlen Hin und Rückflug und die gesundheitliche Vorsorge (Impfungen) selbst, wobei das Bistums Mainz einen Zuschuss gewähren kann. Die erforderlichen Versicherungsleistungen und die Seminare zahlt das Bistum Mainz.

Was gehört zu einer Bewerbung?

Grundsätzlich erwarten wir eine schriftliche Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf und Beschreibung der Motivation für einen sozialen Dienst im Ausland. Weiter erbitten wir ein polizeiliches Führungszeugnis und zwei Lichtbilder sowie die Angabe des möglichen Eintrittsdatums. Bewerber nach
§ 14b Zivildienstgesetz (für die Projekte 1 bis 3) müssen anerkannte Kriegsdienstverweigerer sein (bitte Kopie des Anerkennungsbescheids beilegen)» Nach einer schriftlichen Bewerbung laden wir Sie zu einem Gespräch ein. Die Auswahl treffen Mitglieder des Beirats zum SDFV.

Unsere Projekte

 

1. Diözese Mbala

Zwei Plätze sind verfügbar für Zivildienstpflichtige, die einen "Anderen Dienst im Ausland" nach § 14b des Zivildienstgesetzes absolvieren wollen.

Erwartet werden Handwerker. Nötig sind Englischkenntnisse und die Bereitschaft, sich auf die sozialen und kulturellen Gegebenheiten in Sambia einzulassen. Erwünscht ist ein Führerschein der Klasse 3.

Die Freiwilligen leben in einem Missionszentrum mit Bischof, Priestern und einheimischen Angestellten und sollen sich neben handwerklichen Tätigkeiten auch im sozialen Bereich engagieren.


2. "Tiquipaya Wasi" -
Haus für Straßenkinder In Cochabumba/ Bolivien

Ein Platz steht für einen Zivi zur Verfügung. Tiquipaya West beherbergt Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leb(t)en und oft aus schwierigsten Verhältnissen kommen. Aufgabenfelder des Freiwilligen sind die Mitarbeit in der Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten, die Mitarbeit im Team zur Betreuung der Jugendlichen und Hausmeistertätigkeiten. Der Freiwillige muss körperlich und seelisch belastbar sein. Er wohnt in der Einrichtung.

Erforderlich sind Spanisch-Kenntnisse.

3. Departamento de Acción Social (DAS)
in Cajamarca/Peru

Das DAS ist ein gemeinnütziger Verein, eine Nichtregierungsorganisation, die Entwicklungsarbeit im Bereich der

  • Campesinos macht:
  • Trinkwasserprojekte
  • Verbesserung der Agrar- und Viehhaltungsstruktur,
  • Aufforstungen usw.

Leiter ist Hans Hillenbrand, der aus dem Bistum Mainz stammt. Für einen Zivildienstpflichtigen bieten sich Möglichkeiten der Mitarbeit in den verschiedenen Bereichen. Erforderlich sind Spanisch-Kenntnisse.

4. Vorschule "Bon Berger" in Cotonou/ Benin

Diese Einrichtung liegt in Cotonu, der größten Stadt Benins, an der Atlantikküste. Die Vorschule wurde 1994 gegründet in Eigeninitiative von Eltern, die zur Verbesserung der Schulbildung besonders der Kinder minderbemittelter Eltern beitragen wollten. In dieser Stelle kann eine Frau als Praktikantin eingesetzt werden, die über pädagogische Erfahrungen bzw. Kenntnisse aus der Arbeit im Kindergarten verfügt. Wünschenswert ist eine Ausbildung als Erzieherin. Voraussetzung für einen Einsatz sind körperliche Gesundheit (sehr heißes und feuchtes Klima) und gute Französisch-Kenntnisse.

Kontakt

Sozialer Dienst für Frieden und Versöhnung im Ausland (SDFV)
Bischöfliches Ordinariat

Referat Gerechtigkeit und Frieden
Bischofsplatz 12
55116 Mainz
Tel.: 06131
Fax: 06131
E-Mail: frieden@BistumMainz.de