Reich Gottes nicht im Alleingang
Jesus verkündet das Reich Gottes und macht die Liebe des Vaters konkret erfahrbar. Aber er will seine Botschaft nicht im Alleingang durchsetzen. Deshalb ruft er Menschen in seine Nachfolge und sendet sie »zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte« (Lk 10,1). Sein Auftrag lautet: »Sagt den Leuten:
Das Reich Gottes ist euch nahe.« (Lk 10,9)
Auch heute gibt es keine wichtigere Botschaft als diese Worte Jesu. Viele fragen nach Sinn und Orientierung. Die Menschen warten. Sie wollen ihr Leben und unsere Welt deuten und suchen nach einem, der Zukunft und Hoffnung geben kann.
Jesus Christus hat Antworten auf unsere Fragen. Doch: »Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?«(Röm 10, 14)
Wir brauchen Frauen und Männer
Wir brauchen Menschen - Frauen und Männer-, die von Jesus Christus Zeugnis geben und seine Frohbotschaft weitersagen als Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten, als Katechetinnen und Katecheten, als Lehrerinnen und Lehrer.
Wir brauchen Diakone, die im Dienst des Evangeliums und der Nächstenliebe stehen. Wir brauchen Priester, die im sakramentalen Zeichen Gottes Nähe zusprechen; wir brauchen Ordensfrauen und -männer, die in besonderer Weise Gott verherrlichen und sein Erbarmen in Taten der Liebe sichtbar machen. Wir brauchen Frauen und Männer, die in Säkularinstituten mitten in der Welt die Nachfolge Jesu leben.
