Vorstellung von Herrn Pfarrer Markus Lerchl
Liebe Förderinnen und Förderer,
liebe Mitglieder des PWB,
Ich wurde am 5. September 1971 geboren und bin in Heppenheim/Bergstraße aufgewachsen. Nach dem Abitur 1991 arbeitete ich als Zivildienstleistender im Mainzer St. Vincenz-und-Elisabeth-Hospital. Danach habe ich in Mainz und Münster katholische Theologie studiert und in dieser Zeit drei Jahre lang im Küsterteam von St. Ignaz in der Mainzer Altstadt mitgearbeitet. Nach dem Studium stand für mich die Frage an, ob ich als Priester in der Seelsorge arbeiten möchte oder einen anderen Weg einschlage. Um mir darüber Klarheit zu verschaffen, habe ich in den Jahren 2001-2002 ein Pastoralpraktikum in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Mainz-Weisenau absolviert. Die vielen positiven Erfahrungen dieser Zeit haben mich bewogen, mich für den priesterlichen Dienst zu entscheiden. Nach der Weihe am 3. Mai 2003 arbeitete ich in Weisenau als Diakon.
Am 10. Juli 2004 wurde ich im Mainzer Dom durch Kardinal Lehmann zum Priester geweiht und war anschließend Kaplan an St. Bonifatius in Bad Nauheim und Liebfrauen in Schwalheim. Von August 2007 an arbeitete ich schwerpunktmäßig an der Marienschule in Offenbach als Religionslehrer und Schulseelsorger und war daneben schon ab 2006 als Kaplan bzw. Pfarrvikar in den katholischen Gemeinden Langens tätig.
Seit dem 1. September 2009 bin ich als Subregens im Mainzer Priesterseminar in der Priesterausbildung tätig. Es gehört dann auch zu meinen Aufgaben, die Berufungspastoral im Bistum Mainz zu gestalten und die Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ zu leiten. Als meinen Primizspruch habe ich mir ein Wort des Kirchenvaters Ignatius von Antiochien (+ 107) gewählt:
„Nehmt Gottes Melodie in euch auf!“. Es drückt für mich die Freude am Glauben aus – er soll wie eine schöne Melodie der Grundton unseres Lebens sein. Ich möchte durch meinen Dienst dazu beitragen, dass viele Menschen diese Melodie hören und in sie einstimmen, sodass sie den christlichen Glauben für sich als Quelle der Hoffnung und Freude entdecken.
Deshalb bin ich auf viele gemeinsame „Singstunden“ mit Ihnen gespannt und freue mich auf unsere vielfältigen Begegnungen.
Markus Lerchl
